Eine der wichtigen Schlachten im 30-jährigen Krieg war die von Lützen im November 1632. Hier trafen der Heer des schwedischen Königs Gustav Adolf, der auf protestantischer Seite kämpfte, und das Heer der katholischen Liga unter Wallenstein aufeinander. Die Schlacht endete mit fast 10 000 toten Soldaten, darunter auch der schwedische König.
Da König Gustav Adolf wichtig für die protestantische Seite war und von ihnen verehrt wurde und Gustav Adolf in Schweden zu einem Nationalhelden aufstieg, wurde sein Tod nicht nur verklärt. Er wurde zum Mythos. Den Weg des toten Königs vom Schlachtfeld in Lützen und einer Gedächtnisstätte kann man bis heute über die Kirche Meuchen, wo er aufgebahrt war, bis zum Aufstellungsort des Trauerzuges in Weißenfels nachvollziehen. Die Stationen wurden und werden bis heute von Touristen besucht.